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So, 26. September 2021
Hangfliegen Herrendürren
So, 31. Oktober 2021
Herbsttreff

Autor: Vorstand

neujahr 

In diesem Sinne wünschen wir vom Vorstand Euch allen ein gesundes, zufriedenes und von Glück erfülltes Jahr 2018.

 

Autor: Zöpfli

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Autor: Beat Jäggi

Wenn der gemeine IG-Albatrösler einen neuen Flieger möchte...

Episode 2 - zurück auf Feld 1!

In der ersten Folge meines Berichts habe ich ausführlich über meine Um- und Irrwege auf der Suche nach einem schönen „Alltagsoldtimer“ berichtet.

Daniel Steffen war im letzten halben Jahr ziemlich gut über meine Suche nach einem neuen „Projekt“ im Bild, und zum Schluss hat er mir auch wieder auf den Pfad der Tugend geholfen, nämlich zurück zur Mutter aller späten Holz-Leistungssegler, zur Ka-6!

Ich will immer noch keine Ka-6E mit Kunststoffrumpf und Sagexflügeln. Aber ich begann damit, mich am anderen Ende der Entwicklungsgeschichte der Ka-6 umzusehen, also bei den frühen Ka-6(0) und Ka-6(A) mit 14 oder 14.4 m Spannweite und Landekufe. Das wäre doch ein sehr lohnendes Vorbild für ein Modell – bekannt und doch originell, mit genügend Potenzial für gute Flugleistungen und –eigenschaften. Nun brauchte ich aber noch ein geeignetes Vorbild.

Wie so oft suchte ich zuerst zu weit weg, bis Daniel und ich in unserer unmittelbaren Nähe fündig wurden. Die damals auf dem Flugplatz Gheid in Olten (den Gummimotörlern in der IG-Albatros nicht ganz unbekannt) beheimatete Segelflugruppe Luzern hatte im Jahr 1957 die nagelneue und topmoderne Ka-6 HB-582 beschafft. Sie war Schleicher-Produktionsnummer 25, mit 14.4 m Spannweite, mit Landekufe statt fest eingebautem Rad und als Super-Spezialausrüstung mit Endkeulen an den Flügeln statt normalen Randbogen – schlank und schnittig wie eine De Havilland Venom (tja, die Massstäbe ändern sich)!

Die HB-582 war die zweite Ka-6 in der Schweiz überhaupt und wurde entsprechend bestaunt (sooo schmale Flügel…!), nicht nur bei den rückständigen Oltnern mit ihrer alternden Spalingerflotte - mit der S-22 HB-366 als privater Superorchidee. Neben Verwunderung löste die Ka-6 natürlich auch eine Portion Neid der Besitzlosen (Oltner) aus. Und zwischendurch sorgte sie für Irritation zwischen den Segelfluggruppen Olten als Platzherrin und den Gästen aus Luzern, da die leistungsorientierten jungen oltner Piloten der SG Luzern beitraten, um das neue Wunderflugzeug fliegen zu können.

Die Ka-6 HB-582 war ab 1957 und durch die 1960er-Jahre in Olten beheimatet. Sie wurde mit wechselndem Erfolg geflogen und über die Jahre sammelte sich auch eine ganz Reihe von Reparaturrapporten von „Sägi“ an – so langsam wurde aus dem Wunderflugzeug eine alte Ka-6, bis sie dann 1970 mit einem Rad modernisiert und nach Belgien verkauft wurde. Danach haben wir die Spur der HB-582 verloren.

Schön für Historiker und Modellbauer: Die HB-582 wurde in ihren frühen Jahren als Superflugzeug fleissig fotografiert und Daniel Steffen hat in der Diasammlung von Ernst Binggeli eine ganze Reihe schöner Bilder dieses Flugzeuges gefunden.

bild1

Ka-6 HB-582 der Segelfluggruppe Luzern über dem Born bei Olten. Ca. frühe 1960er Jahre.
Foto Diasammlung Ernst Binggeli.

bild2

Ka-6 HB-582 der Segelfluggruppe Luzern auf dem Flugplatz Gheid, Olten. Welch ein Gegensatz zum Spalinger S-22 und zur Schlepp-Motte! Foto Diasammlung Ernst Binggeli

Autor: Zöpfli

Es ist nicht eben eine Grossbaustelle ...

... aber doch einiges an Arbeit muss an unserer Webseite ausgeführt werden.



Darum möchte ich Euch einfach um ein wenig Geduld bitten bis alles wieder "rund" läuft. Dafür sind wir dann wieder auf dem neusten Stand.

 

Autor: Beat Jäggi

Wenn der gemeine IG-Albatrösler einen neuen Flieger möchte...

(vielleicht die Vorgeschichte zu einem Baubericht)

…dann kann das ein langwieriger Prozess werden, auch wenn er nicht ausführlich rechtfertigen muss, weshalb er denn jetzt noch einen neuen Flieger braucht. Jedenfalls ist das so, wenn ich der gemeine IG-Albatrösler bin.

Ja, was will ich denn?

Also, ich möchte einen neuen Flieger. Nicht nur „haben“, sondern auch bauen, am liebsten aus Holz, und dann auch fliegen, und zwar regelmässig.

In meinem Kopf und auf diversen Datenspeichern (analogen und digitalen) finden sich Unterlagen und Ideen für eine ganze Reihe von Projekten. Einige sind annähernd spruch- oder baureif, andere werden das nie werden. Das gemeinsame an vielen dieser Projekte ist, dass sie viel Aufwand, einiges an Problemen, nein, natürlich Challenges, und bestenfalls mässige Flugeigenschaften versprechen.

Ich möchte mich gern wieder einmal hinter ein derartiges Projekt klemmen, aber zunächst möchte ich eigentlich etwas anderes, nämlich ein Modell, das

  • an Oldtimertreffen willkommen ist (schade, keine Libelle und keine ASW-15. Vielleicht ein anderes Mal!),
  • in den Proportionen, Massen und technischen Eigenheiten dem Vorbild entspricht,
  • so gute Flugeigenschaften und Leistungen hat, dass es auch ohne den Oldtimerstatus Freude macht – also keinen Ur-Oldtimer, sondern ein relativ modernes Holzflugzeug,
  • technisch eher einfach aufgebaut und „alltagstauglich“ ist,
  • eine Spannweite zwischen rund 3.5 und 4.5 m und einen Massstab in der Grössenordnung von ca. 1:3.5 bis 1:4 aufweist,
  • und mit überschaubarem Aufwand realisiert werden kann.

Das heisst also, ich suche eigentlich einen Bauplan oder Bausatz. Ach ja, das Modell soll schon beim Bauen Freude machen und gefallen soll es mir auch noch. Und, ein rein subjektives Kriterium, ich will ein Modell eines Vorbildes, zu dem ich so etwas wie eine persönliche Beziehung habe.

Anders gefragt, was will ich sicher nicht?

Ich weiss auch schon einiges, was ich nicht will. Zum Beispiel keine Minimoa, keinen Reiher, keine Weihe, keine Ka-6E, K-8 oder ASK-18. Nichts gegen alle diese Flugzeuge, aber davon gibt es schon viele und ich persönlich brauche daher keines. Aber dummerweise habe ich damit schon einige bekannte und bewährte Baukastenmodelle ausgeschlossen. Ich möchte eigentlich auch kein Modell eines Doppelsitzers, obwohl verschiedene Ka-2 und Ka-7, Bergfalken, Blanik, Bocian oder Musger 19 erhältlich sind und es darunter garantiert lohnende Kandidaten gäbe.

Wir bedanken uns bei unseren Gönnern:

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