IGA Antikfliegen Arosa, 19. / 20. Juni 2021

Nach einem Jahr Unterbruch durch die Covid-19 Pandemie konnte der traditionelle «Aroser» in diesem Jahr wieder durchgeführt werden.
Der offizielle Treffpunkt der TeilnehmerInnen war am Samstag 19. Juni um 09.30 Uhr bei der Mittelstation der Weisshorn-Seilbahn. Ein Teil der Teilnehmenden war bereits am Freitag angereist, andere verbanden den Anlass gleich mit einer Ferienwoche in Arosa.
Dagegen traf der Schreibende erst am Samstagmittag in Arosa ein und erreichte die Mittelstation gegen 14 Uhr. Der Grund war klar – er mochte nicht so früh aufstehen. Als Entschuldigung oder Ausrede diente eine Sitzung am Freitagabend, die bis etwa 23.30 Uhr dauerte. Aber auch er fand den Treffunkt ohne Probleme.
Leider war uns der Wettergott nicht so gut gesinnt. Wie mir erzählt wurde, waren die Flugbedingungen am Samstagvormittag zwar noch einwandfrei. Aber am Samstagnachmittag und am Sonntag waren Flüge ohne Motor nur noch mit etwas Mut und der Bereitschaft zu einem Rückholspaziergang in Richtung Tal möglich. Schade!
Aber trotzdem: Der Aroser 2021 war eine gute Gelegenheit, alte, lange nicht mehr gesehene Freunde zu treffen oder neue zu finden, und die Bergwelt zu geniessen. Nicht zuletzt: Die Gastfreundschaft von Margret und Housi sowie vom ganzen Team im Hotel Hold ist nach wie vor schwer zu übertreffen!
So genossen wir eben das nicht ganz verdiente Feierabendbier und das vorzügliche Nachtessen im Hold, besuchten den Bärenpark und den Gipfel des Weisshorns und unterhielten uns mit mehr oder weniger ernsthaften Gesprächen, Diskussionen und Philosophistereien.

Das alte Lied…
Auch dieses Treffen bereitete unserem Organisator Peter Widmer Sorgen, weil sich unsere Mitglieder nur sehr zögerlich anmeldeten.
Der Vorschlag, an unseren Hangflugtreffen Modelle bis zum Konstruktionsjahr 1980 und auch mit einem Angstmotörli ausgerüstete Modelle ganz offiziell zuzulassen, war ja an der GV 2020 geradezu enthusiastisch angenommen worden. Trotzdem schlugen sich diese Neuerungen nicht in einer grösseren Teilnehmerzahl am «Aroser» nieder.
Natürlich gibt es immer Gründe, an einem Anlass nicht teilzunehmen (diesmal wohl «Corona»). Aber trotzdem – wahrscheinlich muss der Vorstand wieder einmal über die Bücher, um über die Zukunft unserer Hangflugtreffen nachzudenken.
Dies ist keine Drohung, und auch keine Ankündigung «von irgendwas». Aber es stellt sich schon die Frage nach dem Verhältnis zwischen dem Aufwand für die Organisation und dem Ertrag in Form von Teilnehmern.
Deshalb: Falls ihr Lust auf Hangsegeln mit antiken Modellen in alpiner Umgebung oder auf ein Wochenende mit netten Kollegen habt; falls ihr den Bärenpark oder die Aussicht vom Weisshorn sehen möchtet; oder falls ihr auch nur Lust auf eine feine warme Mahlzeit habt, so meldet euch doch nächstes Jahr an und kommt mit zum «Aroser» 2022!

17.07.2021 / BJ