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HomeZeitgeschichteModellflug-Geschichte auf dem Aroser Tschuggen

zeitgeschichte

Im Archiv gefunden:

Auf dem Aroser Tschuggen wurde Modellflug-Geschichte geschrieben
(aus Albatros INFO Oktober 2006)

Bericht von Alfred Genther

Auch im Zusammenhang mit der IG Albatros gibt es etwas zu erzählen

Als ich 1992 zu der IG Albatros stiess, waren noch Hangflugtreffen üblich. Neben den vorbild-getreuen Segelflugzeugmodellen fiel mir besonders das Antik-Segelflugmodell Pilot 4 von Walter Wolf auf. Dadurch kam ich auf eine folgenwirksame Kursänderung von vorbildgetreu auf Antikmodelle. Nun, in den letzten Jahren veränderte sich vieles: Obwohl in der Schweiz immer mehr Anlässe im Antik-Bereich stattfinden, gibt es keine offizielle Antik-Vereinigung. Deshalb ist es lobenswert, dass die IG Albatros diese Lücke füllt.

Seit kurzer Zeit werden bei der IG Albatros, neben den üblichen Segelflugzeugmodellen, auch der Bereich Antikflugmodelle betreut. Inzwischen darf sich unser schweizerischer Antik-Modellflug durchaus sehen lassen. Ob eine mit dem Ausland vergleichbare Antik-Organisation Vorteile bringen würde, wäre zu überlegen.
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A.G.
Hans Grünenwalder mit Aroser 36. Im Jahre 1938 gewann Emil Glünkin mit einem solchen Modell den Aroser Adler.
Der längste Flug des Wettbewerbs endete bei Lenzerheide.

Arosa zum 11. Mal
In all den Jahren der Aroser Treffen hat sich dieser Anlass gut gehalten. Die historische Qualität der Modelle scheint sich laufend zu steigern. Seltene, wertvolle Raritäten werden immer wieder mit viel Aufwand nachgebaut.

Die IG Albatros war immer gut vertreten
Dieses Jahr waren 4 Albatros-Mitglieder als Teilnehmer dabei. Die Auswertung der aktuellen Mitgliederliste sagt aus, dass in all den Jahren 11 Albatros-Mitglieder mehr oder weniger oft an den Aroser Treffen waren.
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A.G.
Hansruedi Zeller baut Modelle seines Vaters und seines Onkels nach.
Hier der Kondor seines Vaters.

Vorbildgetreu und Antik unter einem Dach
Bei den vorbildgetreuen Segelflugzeugmodellen ist eine zunehmende Grösse der Modelle festzustellen. Je grösser die Modelle, je echter wirken sie in der Luft. Damit steigen allerdings auch zusätzliche Aufwände bei Bau, Transport und Finanzen.

Die Antik-Modelle, die nach den alten Plänen in damaliger Grösse nachgebaut werden, sind da schon etwas bescheidener. Diese Modelle sind handlich und die Bruchsicherheit ist erfreulich gut. Da die Konstruktionen vorwiegend für Freiflug eingesetzt wurden, weisen sie durchwegs eigenstabiles, unkritisches Flugverhalten auf. RC verbreitete sich erst etwa ab 1960 so richtig.
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A.G.
Arosa lebt von den Aktiven. Bruno Ferarri mit seiner Flotte:
Bussard IV, Rhönadler, Zürihegel, Fink

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A.G.
Reger Hangflug auf der Tschuggen Ostseite

Es gibt noch viel zu tun – packen wir es an
Mit den neuen Richtlinien der IG Albatros wird es nicht an Aktivitäten mangeln. Vom kleinsten Anfänger-Segelflugmodell bis zum Segelflugzeugmodell im Massstab 1:2 ist das Spektrum recht gross. Sicher gibt es für jeden von uns etwas Passendes und Zusagendes. In diesem Sinn und Geist allen IG Albatros-Mitgliedern viel Freude und Erfolg.

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Arosa – wie es früher war!

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Antikmodelle – immer wieder schön anzuschauen, besonders wenn die Bauweise und die Strukturen einer Libelle gleich, sichtbar sind.

Weitere Antik-Modelle in Bildern
Alle Bilder der Antikmodelle in diesem Info stammen von Alfred Genther
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Antik-Flugmodell "Adler" 1943
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Technische Daten:  
Konstrukteur:  Robert Mathys
Typ: Hochleistungs-Flugmodell
Jahrgang: 1943
Spannweite: 2200 mm
Länge: 1335 mm
Mittlere Flügeltiefe: 240 mm
Flügelfläche: 48,50 dm2
Flächenbelastung: 19 g/dm2
Flügelprofil: Gö 549
Verhältnis Flügel – Leitwerk 1:75
Seitenverhältnis: 1:9
HLW-Spannweite: 550 mm
Leitwerksfläche: 6,5 dm2
Fluggewicht: 950 g

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Der Originalbauplan ist im Modellplan-Archiv erhältlich

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